MATH.PACK

Intelligente Optimierung und Automatisierung von Mischpaletten

Auch mit dem Besten.

MATH.PACK

Optimale Auslastung von Ladungsträgern

MATH.TOUR

Optimierung von Ausliefer-und Abholtouren

MATH.PICK

Effizientes Lagermanagement und Kommissionierprozesse 

MATH.PACK ist eine spezialisierte Software zur optimierten Beladung von Ladungsträgern wie Paletten, Rollcontainern oder Kartons. Sie unterstützt sowohl das lagenorientierte Beladen als auch die dreidimensionale Packbildberechnung von Mischpaletten – vergleichbar mit einem hochentwickelten „Tetris“-Ansatz.

Praxisgerechte Packbilder

Optimierte Packbilder erleichtern Be- und Entladen durch zusammenhängende Platzierung passender Artikel.

Automatisierung und Robotik

Packpläne steuern Roboter direkt und ermöglichen effiziente, präzise sowie automatisierte Verladeprozesse.

d

Optimierung kompletter Aufträge

Optimale Packpläne für vollständig bekannte Bestellungen inklusive übersichtlicher Packbild-Vorschau.

Dynamische Online-Berechnung

Optimale Packbilder auch bei unvollständigen Artikeldaten – schnell und flexibel berechnet.

Integration in logistische Prozesse

Individuelle Regeln und Warengruppen werden für prozessorientierte Packoptimierung berücksichtigt.

Nachhaltigkeit und Kostenersparnis

Weniger Paletten, Transporte und CO₂ durch optimale Ausnutzung des verfügbaren Laderaums.

der Fokus

Automatisierung logistischer Prozesse

  • MATH.PACK ist darauf ausgerichtet, direkt mit roboterunterstützten Verladeeinrichtungen zusammenzuarbeiten.
  • Durch die enge Kooperation mit Roboterintegratoren können die berechneten Packbilder unmittelbar für die Steuerung von Palettierrobotern genutzt werden.

Damit verbindet MATH.PACK die intelligente Optimierung von Packbildern mit der durchgängigen Automatisierung logistischer Prozesse – von der Planung bis zur präzisen, robotergestützten Umsetzung.

Funktionen der 3D-Packbildberechnung

Mit MATH.PACK erhalten Sie nicht nur eine leistungsstarke Optimierungssoftware, sondern eine Schlüsseltechnologie für die digitale und automatisierte Logistik der Zukunft.

Wahrung der Stabilität

Instabile Stapelungen („Türme“) werden automatisch erkannt und vermieden. Stattdessen erzeugt MATH.PACK Packbilder, die durch intelligente Verschränkung und gegenseitiges Abstützen für eine hohe Standfestigkeit sorgen – auch bei gemischten Artikeln.

Berücksichtigung von Belastung und Belastbarkeit

Die Software prüft, welche Artikel tragfähig sind und welche nicht. So wird verhindert, dass empfindliche Produkte durch schwerere belastet werden. Das minimiert Transportschäden und erhöht die Produktsicherheit.

Flexible Artikelorientierungen

Für jeden Artikel lassen sich zulässige Orientierungen definieren (z. B. „stehend“, „liegend“ oder „keine Drehung“). Dadurch werden hersteller- oder produktspezifische Vorgaben konsequent eingehalten.

Unterstützung vielfältiger Verpackungsformen

MATH.PACK optimiert Packbilder nicht nur für Standardkartons, sondern auch für offene Gebinde, geschlossene Verpackungen, Kisten und Sonderverpackungen. Damit ist die Lösung flexibel für unterschiedliche Branchen und Produktarten einsetzbar.

Zusammenhalt von Warengruppen und gleichen Artikeln

Auf Wunsch sorgt die Software dafür, dass gleiche Artikel oder Warengruppen auf demselben oder innerhalb desselben Ladungsträgers zusammengefasst werden. Dies erleichtert das Beladen im Lager und reduziert den Aufwand beim Entladen in der Filiale erheblich.

Einsatz verschiedener Ladehilfsmittel pro Auftrag

Ob Rollbehälter, Europaletten, Kisten oder Mischformen – MATH.PACK berücksichtigt unterschiedliche Ladehilfsmittel und kann Aufträge parallel auf mehrere Träger optimieren.

Robotergerechte Packbilder

Für den Einsatz in automatisierten Logistikprozessen erstellt MATH.PACK Packbilder, die speziell auf die Anforderungen von Robotersystemen zugeschnitten sind. Damit wird die direkte Übergabe an Palettierroboter möglich – ohne zusätzliche Anpassungsschritte.

Funktionen der 3D-Packbildberechnung

Mit MATH.PACK erhalten Sie nicht nur eine leistungsstarke Optimierungssoftware, sondern eine Schlüsseltechnologie für die digitale und automatisierte Logistik der Zukunft.

hide

hide

Wahrung der Stabilität

Instabile Stapelungen („Türme“) werden automatisch erkannt und vermieden. Stattdessen erzeugt MATH.PACK Packbilder, die durch intelligente Verschränkung und gegenseitiges Abstützen für eine hohe Standfestigkeit sorgen – auch bei gemischten Artikeln.

Berücksichtigung von Belastung und Belastbarkeit

Die Software prüft, welche Artikel tragfähig sind und welche nicht. So wird verhindert, dass empfindliche Produkte durch schwerere belastet werden. Das minimiert Transportschäden und erhöht die Produktsicherheit.

Flexible Artikelorientierungen

Für jeden Artikel lassen sich zulässige Orientierungen definieren (z. B. „stehend“, „liegend“ oder „keine Drehung“). Dadurch werden hersteller- oder produktspezifische Vorgaben konsequent eingehalten.

Unterstützung vielfältiger Verpackungsformen

MATH.PACK optimiert Packbilder nicht nur für Standardkartons, sondern auch für offene Gebinde, geschlossene Verpackungen, Kisten und Sonderverpackungen. Damit ist die Lösung flexibel für unterschiedliche Branchen und Produktarten einsetzbar.

Zusammenhalt von Warengruppen und gleichen Artikeln

Auf Wunsch sorgt die Software dafür, dass gleiche Artikel oder Warengruppen auf demselben oder innerhalb desselben Ladungsträgers zusammengefasst werden. Dies erleichtert das Beladen im Lager und reduziert den Aufwand beim Entladen in der Filiale erheblich.

Einsatz verschiedener Ladehilfsmittel pro Auftrag

Ob Rollbehälter, Europaletten, Kisten oder Mischformen – MATH.PACK berücksichtigt unterschiedliche Ladehilfsmittel und kann Aufträge parallel auf mehrere Träger optimieren.

Robotergerechte Packbilder

Für den Einsatz in automatisierten Logistikprozessen erstellt MATH.PACK Packbilder, die speziell auf die Anforderungen von Robotersystemen zugeschnitten sind. Damit wird die direkte Übergabe an Palettierroboter möglich – ohne zusätzliche Anpassungsschritte.

Praxisgerechte Packbilder

Automatisierung und Robotik

Optimierung kompletter Aufträge

Dynamische Online-Berechnung

Integration in logistische Prozesse

Nachhaltigkeit und Kostenersparnis

Wahrung der Stabilität

Berücksichtigung von Belastung und Belastbarkeit

Flexible Artikelorientierungen

Unterstützung vielfältiger Verpackungsformen

Zusammenhalt von Warengruppen

Robotergerechte Packbilder

Optimieren Sie Ihre Packbilder

Erfahren Sie, wie MATH.PACK Ihre Packprozesse intelligent optimiert und die Automatisierung Ihrer Logistik vorantreibt.

Details und Spezialfunktionen

Mit MATH.PACK erhalten Sie nicht nur eine leistungsstarke Optimierungssoftware, sondern eine Schlüsseltechnologie für die digitale und automatisierte Logistik der Zukunft.

hide

hide

Berechnungsmodi – Optimiert für reale Anforderungen

Math.PACK bietet verschiedene leistungsfähige Berechnungsmodi, die exakt auf unterschiedliche operative Anforderungen abgestimmt sind – von der strategischen Planung bis zur schnellen Reaktion im laufenden Betrieb. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität, hoher Planungssicherheit und optimierten Ladeergebnissen.

Offline-Modi – Präzise Vorschau und umfassende Optimierung

Die Offline-Berechnungsmodi ermöglichen detaillierte Vorschauberechnungen unter realitätsnahen Rahmenbedingungen. Dabei werden individuelle Vorgaben und komplexe Restriktionen vollständig berücksichtigt:

  • Individuell konfigurierbare Artikel- und Ladungsträgereigenschaften
  • Sequenz- und Ladeeinschränkungen durch Mensch oder Maschine
  • Trenn- und Zusammenhaltsregeln zwischen Auftragszeilen
  • Priorisierbare Optimierung von Packdichte und Stabilität
  • Minimierung von Ladungsträger- und Transportkosten
  • Reine Lagenberechnung mit Fokus auf maximale Dichte, optimale Höhe und hohe Füllrate

Diese Modi eignen sich ideal für Planung, Simulation, Prozessoptimierung und strategische Vorbereitung komplexer Ladeaufgaben.

Online-Modus – Schnelle Reaktion im laufenden Betrieb

Der Online-Modus unterstützt operative Prozesse direkt während der Auftragsabwicklung. Er bietet eine schnelle, ressourcenschonende Vorschau sowie gezielte „Reparatur“-Berechnungen, um bestehende Ladepläne bei kurzfristigen Änderungen oder Störungen effizient anzupassen.

So bleibt die Planung auch unter dynamischen Bedingungen stabil, flexibel und jederzeit einsatzbereit.

Artikeleigenschaften – Flexible Anpassung der Verpackungseinheiten

Math.PACK ermöglicht die präzise Definition und flexible Anpassung von Artikeleigenschaften, um reale Verpackungs- und Ladebedingungen optimal abzubilden. Individuelle Parameter sorgen dafür, dass jedes Packbild sowohl logistischen Anforderungen als auch Stabilitäts- und Qualitätsvorgaben entspricht.

Individuelle Geometrie und Belastbarkeit

Artikel können hinsichtlich Dimensionen, Gewicht und Belastungsgrenzen exakt beschrieben werden. Dadurch lassen sich realistische Stapel- und Ladeentscheidungen treffen, die sowohl Sicherheit als auch Effizienz gewährleisten.

Zugelassene Orientierungen

Definierbare Ausrichtungen stellen sicher, dass Artikel ausschließlich in zulässigen Positionen im Packbild platziert werden. Empfindliche Produkte bleiben geschützt und Vorgaben aus Produktion oder Transport werden zuverlässig eingehalten.

Oberflächenoptionen und Auflageverhalten

Unterschiedliche Oberflächentypen – beispielsweise Full, Tapered oder weitere spezialisierte Varianten – ermöglichen eine präzise Abbildung der realen Kontaktflächen. Auflagebereiche und Belastbarkeiten werden berücksichtigt, um stabile und sichere Stapelstrukturen zu erzeugen.

Label-Management

Die integrierte Berücksichtigung von Label-Sichtbarkeit sorgt dafür, dass Kennzeichnungen auch im fertigen Packbild zugänglich bleiben. Dies unterstützt Prozesse wie Kommissionierung, Qualitätskontrolle oder automatisierte Identifikation.

Support und Stabilitätsregeln

Notwendige Auflageflächen, erlaubter Überhang sowie definierte Überbrückungen können individuell festgelegt werden. Dadurch lassen sich auch anspruchsvolle Verpackungssituationen realitätsnah abbilden.

Nesting und Einrückungen

Spezielle Geometrien wie Einrückungen oder Nesting-Strukturen – etwa bei stapelbaren Getränkekisten – werden unterstützt und ermöglichen besonders platzsparende sowie stabile Packlösungen.

Optionale Füllstücke

Optional einsetzbare Füllstücke erhöhen die Stabilität empfindlicher Ladungen und verbessern gleichzeitig die Raumausnutzung. So entstehen effiziente, transportsichere Ladeeinheiten auch bei heterogenen Artikelsortimenten.

Ladungsträger-Eigenschaften – Flexible Anpassung für unterschiedliche Einsatzszenarien

Math.PACK ermöglicht die präzise Abbildung und gleichzeitige Berücksichtigung mehrerer Ladungsträger innerhalb einer Berechnung. Unterschiedliche logistische Rahmenbedingungen, operative Anforderungen und wirtschaftliche Zielsetzungen lassen sich so realitätsnah modellieren und optimal miteinander kombinieren.

Vielfältige Ladungsträgertypen

Unterschiedliche Ladungsträger wie Paletten, Rollcontainer, Kisten oder weitere individuelle Transportmittel können parallel eingesetzt werden. Dadurch lassen sich sowohl standardisierte als auch spezielle Logistikprozesse effizient abbilden.

Flexible Maße und Toleranzen

Dimensionen können individuell definiert und bei Bedarf mit seitenspezifischen oder höhenabhängigen Toleranzen versehen werden. So werden reale Abweichungen, Produktionsstreuungen oder operative Spielräume zuverlässig berücksichtigt.

Gewichts- und Belastungsgrenzen

Konfigurierbare Gewichtslimits stellen sicher, dass Ladungsträger nur innerhalb ihrer zulässigen Belastbarkeit genutzt werden. Dies erhöht die Transportsicherheit und verhindert Überlastungen im Lager- oder Versandprozess.

Trennelemente und Strukturvorgaben

Wände, Abtrennungen oder optionale Zwischenböden können flexibel integriert werden. Dadurch lassen sich mehrteilige oder getrennte Ladebereiche innerhalb eines Ladungsträgers realistisch planen und nutzen.

Kostenorientierte Optimierung

Ladungsträgerkosten werden aktiv in die Berechnung einbezogen. Math.PACK unterstützt damit die Minimierung globaler Kosten, indem die wirtschaftlich sinnvollste Kombination aus Auslastung, Stabilität und eingesetzten Ladungsträgern ermittelt wird.

Individuelle Parametrisierung

Unterschiedliche Eigenschaften können gezielt an operative Voraussetzungen angepasst werden – beispielsweise abhängig von Pickern, Arbeitsprozessen oder standortspezifischen Anforderungen. So entstehen maßgeschneiderte Ladeergebnisse, die optimal zu den jeweiligen Rahmenbedingungen passen.

Stabilität – Konfigurierbare Kriterien für sichere Ladeeinheiten

Math.PACK stellt umfangreiche Werkzeuge zur Verfügung, um die Stabilität von Ladeeinheiten bereits während der Berechnung gezielt zu steuern und zu bewerten. Individuell definierbare Stabilitätskriterien sorgen dafür, dass Packbilder nicht nur platz- und kosteneffizient, sondern auch transportsicher und praxisgerecht entstehen.

Erkennung instabiler Muster

Potenzielle Risiken werden frühzeitig erkannt und aktiv vermieden. Dazu zählen unter anderem Lückenbildungen, Turmstrukturen oder inverse Pyramiden, die zu Instabilität während Transport oder Handling führen können. Kritische Muster werden automatisch bewertet und entsprechend korrigiert.

Umfassende Stabilitätsevaluierung

Die Stabilität einer Ladeeinheit wird anhand mehrerer Faktoren analysiert:

  • Auflage- und Kontaktflächen zwischen Artikeln und Ladungsträgern
  • Verschränkungen und gegenseitige Abstützungen innerhalb der Struktur
  • Belastungen sowie individuelle Belastbarkeiten von Artikeln und Auflagen

So entsteht eine realitätsnahe Bewertung der mechanischen Stabilität.

Stabile Basis durch vorab berechnete Lagen

Fundamentale Lagen werden im Vorfeld optimiert berechnet und bilden ein tragfähiges Grundgerüst für den weiteren Aufbau. Dadurch wird bereits zu Beginn eine hohe Standfestigkeit gewährleistet.

Optimierter Schwerpunkt

Der Schwerpunkt der Ladeeinheit wird gezielt möglichst niedrig und zentriert gehalten. Lagen werden hierfür anhand von Dichte, Höhe und Füllrate optimiert kombiniert, um Kippmomente zu reduzieren und die Handhabung zu erleichtern.

Loading-Hints für operative Prozesse

Optionale Loading-Hints unterstützen Mitarbeitende oder automatisierte Systeme bei der praktischen Umsetzung der Beladung. Sie geben Hinweise zur optimalen Reihenfolge oder Handhabung und erhöhen so die Prozesssicherheit.

Trennböden und Füllstücke

Optional einsetzbare Trennböden oder Füllstücke verbessern bei Bedarf die Stabilität empfindlicher oder heterogener Ladungen. Gleichzeitig können sie zur besseren Lastverteilung beitragen.

Finale Stabilitätsbewertung

Zum Abschluss erfolgt eine umfassende Stabilitätsabschätzung der gesamten Ladeeinheit. Diese unterstützt die Qualitätskontrolle und ermöglicht eine fundierte Entscheidung zwischen alternativen Packlösungen.

Picking – Modellierung effizienter Kommissionierprozesse für Mensch und Maschine

Math.PACK ermöglicht die realitätsnahe Abbildung von Kommissionier- und Beladeprozessen unter Berücksichtigung unterschiedlicher operativer Szenarien. Sowohl manuelle als auch automatisierte Abläufe werden gezielt unterstützt, um Effizienz, Ergonomie und Prozesssicherheit gleichermaßen zu optimieren.

Manuelle Beladung – Ergonomisch und praxisgerecht

Für manuelle Arbeitsprozesse werden ergonomische Anforderungen aktiv berücksichtigt. Optimierte Zugriffshöhen, stabile Arbeitsabläufe und logisch strukturierte Ladefolgen helfen dabei, körperliche Belastungen zu reduzieren und Mitarbeitende nachhaltig zu entlasten. Gleichzeitig wird eine gleichbleibend hohe Qualität bei der Umsetzung des Packbildes sichergestellt.

Automatisierte Beladung – Präzise Integration von Robotik

Automatisierte Systeme wie Greif- oder Schieberoboter können direkt in die Planung einbezogen werden. Dabei berücksichtigt Math.PACKzentrale technische Rahmenbedingungen:

  • Bewegungsfreiheit sowie notwendige Sicherheitsabstände
  • Hebetoleranzen und das gezielte Platzieren von Artikeln in vorhandenen Lücken
  • Zulässige Anfahrts- und Zugriffsrichtungen für Greif- oder Schiebebewegungen

So entstehen Packlösungen, die nicht nur theoretisch optimal, sondern auch automatisiert zuverlässig umsetzbar sind.

Simultane Beladung – Effiziente Zusammenarbeit

Die Planung des gleichzeitigen Einsatzes mehrerer Mitarbeitender oder automatisierter Systeme ermöglicht eine optimale Nutzung verfügbarer Ressourcen. Konflikte im Arbeitsraum werden vermieden, Abläufe synchronisiert und Durchsatzzeiten reduziert.

Math.PACK schafft damit die Grundlage für flexible, skalierbare und zukunftssichere Kommissionierprozesse – unabhängig davon, ob Mensch, Maschine oder hybride Szenarien im Einsatz sind.

Optimierungsverfahren – Intelligente Berechnung für maximale Packeffizienz

Math.PACK kombiniert leistungsstarke Such-, Generierungs- und Optimierungsverfahren, um aus einer Vielzahl möglicher Lösungen das bestmögliche Packbild zu ermitteln. Unterschiedliche Strategien greifen dabei ineinander – von der initialen Lagensuche über die strukturierte Pattern-Generierung bis hin zur gezielten Feinoptimierung.

Lagensuche – Die optimale Basis finden

Die Lagensuche bildet den Ausgangspunkt jeder Berechnung. Je nach Zielsetzung stehen unterschiedliche Modi zur Verfügung, die gezielt unterschiedliche Optimierungsprioritäten verfolgen:

  • Density-Mode – Maximiert die Packdichte und reduziert ungenutzte Zwischenräume. Ideal für hohe Auslastung und minimale Transportkosten.
  • Height-Mode – Optimiert die Aufbauhöhe unter Berücksichtigung stabiler Stapelstrukturen und logistischer Höhenbeschränkungen.
  • Fillrate-Mode – Fokussiert auf eine möglichst hohe Füllrate des Ladungsträgers bei gleichzeitig ausgewogener Verteilung.

So entsteht bereits in der frühen Planungsphase ein stabiles und effizientes Fundament für den weiteren Aufbau.

Pattern-Generierung – Strukturierte Packmuster für jede Anforderung

Auf Basis der ermittelten Lagen erzeugt Math.PACK unterschiedliche Packmuster, die flexibel kombiniert werden können:

  • General-Patterns – Universelle Muster für gemischte oder standardisierte Artikelstrukturen.
  • Cluster-Patterns – Gruppierung zusammengehöriger Artikel für optimierte Handhabung oder Auftragslogik.
  • Layer-Patterns – Klassische lagenbasierte Strukturen mit hoher Stabilität und einfacher Umsetzbarkeit.
  • Vertical-Patterns – Vertikale Anordnungen zur optimalen Nutzung von Höhe oder besonderen Geometrien.
  • Offset-Patterns – Versetzte Muster zur Verbesserung der Stabilität durch gegenseitige Verschränkung.

Diese Vielfalt ermöglicht flexible Lösungen für unterschiedlichste Artikelgeometrien und Prozessanforderungen.

Post-Optimierung – Feinabstimmung für maximale Qualität

Nach der initialen Berechnung sorgt die Post-Optimierung für zusätzliche Effizienz und Stabilität im Detail:

  • Inside-Gap-Optimization – Reduziert interne Lücken innerhalb von Clustern oder Lagen.
  • Outside-Gap-Optimization – Minimiert Randabstände und verbessert die Ausnutzung der verfügbaren Fläche.
  • Cluster-Centering – Zentriert Gruppen innerhalb des Ladungsträgers für bessere Lastverteilung und Stabilität.
  • Label-Orientation – Berücksichtigt die optimale Ausrichtung von Labels für Sichtbarkeit und nachgelagerte Prozesse.

Das Ergebnis sind Packbilder, die nicht nur rechnerisch effizient, sondern auch praktisch stabil, wirtschaftlich und prozesssicher umsetzbar sind.

Regeln und Sequenzrestriktionen – Strukturierte Steuerung komplexer Ladeprozesse

Math.PACK ermöglicht die präzise Steuerung von Ladeentscheidungen durch flexibel kombinierbare Regelwerke und Sequenzrestriktionen. Dadurch lassen sich operative Vorgaben, technische Anforderungen sowie prozessbedingte Abhängigkeiten zuverlässig abbilden — sowohl für manuelle als auch automatisierte Abläufe.

Regeln – Kontrolle über Trennung, Zusammenhalt und Ladewechsel

Regeln definieren, wie Auftragszeilen oder Artikel innerhalb einer Ladeeinheit behandelt werden. Sie ermöglichen eine gezielte Steuerung von Gerätewechseln, Aufteilungsvorgaben sowie Zusammenhaltsanforderungen.

  • NEW_DEVICE – Erzwingt den Wechsel auf ein neues Ladegerät oder einen neuen Ladungsträger. Ideal bei Prozesswechseln oder technischen Einschränkungen.
  • NEW_SHELF – Beginnt eine neue Ebene oder einen neuen Ladebereich innerhalb eines Ladungsträgers.

Split-Regeln – Steuerung der Auftragsaufteilung

  • NO_SPLIT – Verhindert die Aufteilung einer Position, sofern möglich.
  • HARD_NO_SPLIT – Erzwingt eine strikte Nicht-Aufteilung ohne Ausnahmen.

Zusammenhaltsregeln

  • SHOULD_STICK – Artikel sollten bevorzugt gemeinsam geladen werden.
  • MUST_STICK – Artikel müssen zwingend zusammenbleiben.

Kombinierte Regeln

Durch kombinierte Varianten lassen sich komplexe Anforderungen präzise definieren:

  • NO_SPLIT_SHOULD_STICK
  • NO_SPLIT_MUST_STICK
  • HARD_NO_SPLIT_SHOULD_STICK
  • HARD_NO_SPLIT_MUST_STICK

Diese Kombinationen erlauben eine differenzierte Gewichtung zwischen Optimierungsfreiheit und zwingenden Prozessvorgaben.

Sequenzrestriktionen – Steuerung der Lade- und Pickreihenfolge

Sequenzrestriktionen bestimmen die Reihenfolge, in der Artikel verarbeitet oder geladen werden dürfen. Dadurch können ergonomische, technische oder auftragsbezogene Anforderungen gezielt berücksichtigt werden.

  • Ordered – Strikte Einhaltung einer vorgegebenen Reihenfolge, beispielsweise entlang der Kommissionierroute oder Produktionslogik.
  • Cohesive – Zusammengehörige Positionen werden möglichst geschlossen verarbeitet, um Effizienz und Übersichtlichkeit zu erhöhen.
  • Implicit – Automatische Ableitung sinnvoller Sequenzen auf Basis vorhandener Daten und Rahmenbedingungen.

Mit der Kombination aus Regelwerk und Sequenzsteuerung stellt Math.PACKsicher, dass selbst komplexe Lade- und Kommissionierszenarien zuverlässig, nachvollziehbar und prozesskonform umgesetzt werden können.